Best Practice: Was Sie von erfolgreichen Solo-Unternehmern lernen!

Gerne nehme ich die Einladung von Monika Birkner an und beteilige mich an der Blog-Parade „Mehr Wertschätzung für Solo-Unternehmer“. Inspiriert von dem Gedanken „Was leisten Solo-Unternehmer mit ihren vielen „Hüten“ im Alltag?“, finden Sie in diesem Beitrag Impulse für Ihr eigenes Business, auch für „größere Unternehmen“.

Ganzheitlicher Blick und Prozessdenken:
Mitarbeiter zu Mit-Unternehmern machen
… ist ein Satz, der gerade in der Startphase von Veränderungsprozessen meiner Erfahrung nach oft fällt. Was heißt das wirklich? Solo-Unternehmer sind – zumindest bezogen auf das Management ihres Geschäftes – Generalisten. Meist sind sie in einer Person Stratege, Verkäufer, Social Media Fachmann, IT-Spezialist usw. Gefragt sind der ganzheitliche Blick und Prozess-Denken anstatt Kästchen- oder Silo-Denken.

Effiziente Arbeitsorganisation und Selbstmanagement
Als ständigen Engpass des Solo-Unternehmers identifiziert Monika Birkner die eigene Zeit. Ohne Effizienz geht es nicht, der erfolgreiche Solo-Unternehmer hat einen professionellen Werkzeugkasten, mit dem er seinen Arbeitstag pragmatisch managt. Ein cleveres Informations- und Wissensmanagement, ein strukturierter Wochenplan und ein durchdachtes Aufgabenmanagement sind Grundvoraussetzung, um den administrativen Aufwand so niedrig als möglich zu halten und sich auf das wirklich Wichtige konzentrieren zu können. Nach meiner Erfahrung steht in größeren Unternehmen richtigerweise oft die Optimierung der Geschäftsprozesse im Vordergrund. Mit der einfachen Frage „Was machen wir / mache ich den ganzen Tag und wie kann ich das effizienter machen?“ können weitere Effizienz-Potenziale identifiziert werden. Stephen Covey spricht hier vom Schärfen der eigenen Säge, bevor wir ans Fällen des Baumes gehen.

Kooperation
Solo-Unternehmer konzentrieren sich auf das, was sie wirklich am besten können und unterstützen damit ihre Kunden. Das eigene Leistungs-Portfolio wird mit stimmigen Kooperationen ergänzt und so die eigenen Ressourcen gehebelt.

Selbstbewusstsein und Selbstverantwortung
Erfolgreiche Solo-Unternehmer sind das Paradebeispiel, wenn es um die Frage geht, was ein Einzelner eigentlich bewegen kann. Wer Ressourcen bündelt und seine Energie auf den wirksamsten Punkt konzentriert, erreicht seine Ziele mit Leichtigkeit.

Ergebnisse zählen
In Unternehmen hört man ab und zu den Satz „Die beschäftigen sich mit sich selbst, der Kunde hat allenfalls eine gut dotierte Nebenrolle“. Der Solo-Unternehmer merkt schnell, dass nur – und wirklich nur – Ergebnisse zählen, direkt messbar am Kontostand. Und daraus abgeleitet die Frage: Was sind meine wichtigsten Ziele und wie erreiche ich diese am einfachsten?!

Balance
Wer zehn oder mehr Stunden am Tag an sechs Tagen die Woche nur durcharbeitet, wird früher oder später an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stoßen. Vielleicht werden Solo-Unternehmer belächelt, die es sich leisten, mitten in der Woche aufs Fahrrad oder in den Park zu sitzen. Nur wer mit seinen eigenen Ressourcen sinnvoll wirtschaftet, seine Akkus regelmäßig auflädt und seine Kraftquellen anzapft, wird dauerhaft Höchstleistung bringen können. Dazu gehört auch, dass alle Lebensbereiche in Balance sind.

Sinnstiftung
Auch Solo-Unternehmer machen nicht immer nur das, was ihnen Spaß macht. Doch die Freude an der eigenen Arbeit sollte genau wie für Arbeitnehmer die Grundlage sein. Stellen Sie sich immer wieder die Frage: Was will ich wirklich und was habe ich diese Woche dafür getan? Wo sehe ich mich selbst in meiner Dienstleistung für den Kunden oder für mein Unternehmen? Wer Spaß und Erfüllung in seiner Arbeit findet, wird selten in ein Burnout schlittern.

Fokussierung
Auch wenn Solo-Unternehmer in vielem Generalisten sind und sein müssen. Im Kern steht die zentrale Frage: Was ist mir wirklich wichtig? Was kann ich selbst am besten? Wo fühle ich mich am wohlsten? Wo stifte ich mir, meiner Familie, meinen Kunden (oder meinem Arbeitgeber) den größten Nutzen?

Fazit
Solo-Unternehmer haben einen ständigen Engpass: Die eigene Zeit. Erfolg hat, wer diese in Bezug auf seine Ziele optimal nutzt. Der erfolgreiche Solo-Unternehmer kann hier Vorbild sein für den erfolgreichen „Mit-Unternehmer“ auch und gerade in größeren Unternehmen.
Ich freue mich, einen Beitrag zur Blogparade von Monika Birkner zu leisten und wünsche weiterhin viel Erfolg.

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Bildnachweis: shutterstock.com / ollyy

Über den Autor

Thomas Kiefer Als Ihr Sparringspartner und Berater unterstütze ich Sie in allen Fragen zur Führung und Organisation eines erfolgreichen Unternehmens. Wir setzen den Hebel genau dort an, wo Ihre Wachstumspotenziale liegen, damit Sie mit Siebenmeilenstiefeln das nächste Level erreichen. Mit mir kommen Sie in Bewegung. Sie stärken Ihre Selbstführung, führen zeitgemäß auf Augenhöhe und stellen Ihr Unternehmen, Ihre Führungskräfte und Mitarbeiter zukunftsfähig auf. Der Mensch steht dabei immer im Mittelpunkt. Denn nur in Harmonie und Zutrauen können Menschen über sich hinauswachsen, kommen wirklich in Bewegung und werden ihr volles Potenzial entfalten. Wir passen zusammen, wenn Sie Ihr Unternehmen und vor allem sich selbst weiter voranbringen wollen.

Kommentare

  • Lieber Herr Kiefer,

    ein spannender und sehr lesenswerter Beitrag. Danke schön!

    Ich war ja selbst lange Jahre im Management und habe den Vergleich zwischen beiden Arbeitsweisen. Ihren Gedanken, dass „Mit-Unternehmer“ in Unternehmen von Solo-Unternehmern lernen können, kann ich nur allzu gut nachvollziehen und unterstreichen. Mehr von den Qualitäten intern zur Verfügung zu haben, die erfolgreiche Solo-Unternehmer auszeichnen, würde vermutlich jedem Unternehmen gut bekommen.

    Eindrucksvoll sind auch die vielen Hüte. Obwohl ich ja durchaus weiß, was erfolgreiche Solo-Unternehmer alles leisten, finde ich es immer wieder eindrucksvoll, sich das bewusst zu machen.

    Antworten
    • Liebe Frau Birkner,

      vielen Dank für die Blumen.

      Die „internen Mit-Unternehmer“ weiter in die Wirksamkeit zu bringen, ist nach meiner Erfahrung nach wie vor eine der größten Herausforderungen und gleichzeitig einer der größten Hebelpunkte für nachhaltigen und ganzheitlichen Unternehmenserfolg.

      Ich werde Ihre Blogparade weiterhin gespannt verfolgen.

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  • Wunderbar auf den Punkt gebracht.

    Gerade im letzten Jahr habe ich schmerzhaft erkannt wie wichtig ein Ausgleich im Leben ist.
    Ich bin selbständig, seit dem ich 25 bin und in den ersten Jahren schien meine Kraft unerschöpflich. Nun etwas reifer, mit Kind und Kegel – habe ich für mich erkannt wie wichtig Netzwerken ist, wie gut es ist, sich auf vertraute Patner zu verlassen und einen regelmäßigen Ausgleich zu finden.

    Ich bin froh, dass uns die Blog-Parade von Monika Birkner zusammen gebracht. Deshalb habe ich auch gern ein + vergeben.

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    • Liebe Frau Torma,

      danke für Ihr + und für Ihr Lob und vor allem für die Bestätigung der Bedeutung der ganzheitlichen Ausrichtung im unternehmerischen Tun.
      Ich freue mich, wieder von Ihnen zu hören.

      Antworten

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