26 Argumente zur Nutzung von Social Media in Ihrem Unternehmen

Das falsche Verhalten in sozialen Medien kann großen Schaden anrichten. Mit der passenden Strategie liegt in der Nutzung von Social Media jedoch ein enormer Hebel. Deshalb wäre es fahrlässig, diese Potenziale nicht zu nutzen.

Lesen Sie hier 26 Argumente zur Nutzung von Facebook, Xing, Twitter & Co. in Ihrem Unternehmen.

  1. Kunden optimal erreichen
    Damit Sie Ihre Kunden und potenziellen Neukunden optimal erreichen, müssen Sie von diesen wahrgenommen werden. Das funktioniert am besten, wenn Sie dorthin gehen, wo Ihre Kunden sich aufhalten, und das ist zunehmend in sozialen Netzwerken.
  2. Bleiben Sie auf Augenhöhe mit Ihren Kunden
    Viele Ihrer Kunden sind bereits in sozialen Netzwerken unterwegs. Können Sie es sich leisten, nicht dabei zu sein?
  3. Kunden auch in Zukunft erreichen / Zahlen sprechen für sich
    In der Studie „Social Media Deutschland – The winner takes it all“ veröffentlichte die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Februar 2012 interessante Zahlen und Fakten zur Nutzung sozialer Medien in Deutschland: Immer mehr Menschen substituieren traditionelle Kommunikationskanäle durch soziale Netzwerke. Die Stärkung der Multikanalstrategie durch den „Social Media Kanal“ erschließt insofern nicht zwangsläufig neue Zielgruppen und Potenziale, sondern ist im ersten Schritt Grundvoraussetzung, um aktuelle Zielgruppen und Potenziale auch weiterhin zu erreichen. Menschen nutzen soziale Netzwerke, um Beziehungen zu pflegen. Die Information über Veranstaltungen, Produkte und Dienstleistungen gewinnt zunehmend an Bedeutung, die Werbung in sozialen Medien findet laut den Ergebnissen der Studie weitgehende Akzeptanz. Für die überwiegende Mehrheit der Nutzer (68%) sind Empfehlungen anderer Nutzer wichtig und 41% der Follower von Unternehmensprofilen geben an, dass es wahrscheinlicher ist, dass Sie bei dieser Marke auch kaufen würden. 72% der Befragten lassen sich in ihrem Kaufverhalten von Empfehlungen und Bewertungen im Internet beeinflussen.
  4. Über 80% der Facebook-Nutzer besuchen das Netzwerk täglich
    Quelle: Studie „Social Media Deutschland – The winner takes it all“ / PwC

  5. Die Nutzung sozialer Netzwerke ist die zweitpopulärste Online Applikation nach der Email Kommunikation
    Quelle: Studie „Social Media Deutschland – The winner takes it all“ / PwC

  6. Kompetenz und Mehrwert vermitteln und als Experte positionieren
    Wer seine Kunden und Interessenten auf Neuigkeiten, aktuelle Entwicklungen in der Branche und Chancen aufmerksam macht und „Content“ liefert, positioniert sich als Experte. Ob als Moderator in Fachgruppen für Themen Ihrer Branche oder als Autor und Kommentator passender Themen-Blogs. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich auf passenden Kanälen als Experte zu positionieren.
  7. Den gigantischen Multiplikator-Effekt nutzen
    Die Freunde „meiner“ Kunden sind potenzielle Neukunden. Die Welt ist klein und wächst immer enger zusammen. Wenn der Kunde mich zu seinem Facebook-Freund oder zu seinem Xing-Kontakt macht, bekommen das alle dessen Freunde / Kontakte mit. Das ist der „Social Media Effekt“. Gleiches gilt für das Teilen von Links, Fachartikeln usw. Ein gigantischer Multiplikator-Effekt. Wer diesen nicht nutzt, vergibt große Potenziale.
  8. Die Zielgruppe mit wenig Streuverlusten erreichen
    Ein Beispiel dazu: Sie sind Besitzer einer Tanzschule und wollen alle Tanzbegeisterten zwischen 25 und 35 Jahren im Umkreis von 80 Kilometern gezielt ansprechen? Über keinen Kanal der Welt und kein Medium erreichen Sie Ihre Zielgruppe mit Ihren Anzeigen genauer und mit so gut wie keinen Streuverlusten wie mit Facebook.
  9. Mit Xing Entscheider erreichen
    Über 34% der Xing-Nutzer sind in höheren Führungspositionen, 90% der Premium-Mitglieder loggen sich regelmäßig auf der Plattform ein. Bei 5,5 Millionen Mitgliedern allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz und 784.000 Premium Mitgliedern lohnt es, sich mit der professionellen Nutzung von Xing näher zu beschäftigen.
    (Quelle: Xing AG: Mitgliederzahlen März 2012 / Nutzerzahlen Januar 2011)
  10. Social Media Marketing gewinnt zunehmend an Relevanz
    Laut der Studie „Social Media Marketing (SMM) in Unternehmen“ des DIM – Deutsches Institut für Marketing vom Dezember 2011 wird Social Media Marketing künftig deutlich an Relevanz in Unternehmen gewinnen. Vgl. dazu folgende Grafiken zu den Ergebnissen der Studie des DIM:

  11. Reichweite für Events erhöhen
    Mit keinem anderen Medium erreichen Sie Ihre Zielgruppe so treffsicher wie mit sozialen Medien. Bewerben Sie Ihre Kundenveranstaltungen in den sozialen Medien.
  12. Deutlich höhere Kontaktquoten
    Die Kontaktquoten bei der Ansprache von Interessenten via Social Media liegen deutlich höher als z.B. bei herkömmlicher Werbung
    (vgl. Checkliste Xing Marketing gerne via E-Mail anfordern).
  13. Werbung durch Unterbrechung vs. Werbung mit ausdrücklicher Erlaubnis
    Stellen Sie sich vor, Sie sitzen vor dem Fernseher und sehen sich den neuesten Blockbuster an. Sie kommen um die Werbeunterbrechungen nicht herum. In sozialen Netzwerken geben Nutzer ihre Interessen an, werden mit dazu passender Werbung sowie Empfehlungen von Kontakten versorgt. Das ist Werbung mit ausdrücklicher Erlaubnis.
  14. Umfangreiche Recherchemöglichkeiten
    Recherchieren Sie wichtige und entscheidende Informationen über den Lebenslauf, die Vorlieben und Kontakte ihrer Kunden in Social Media; Social CRM stellt Ihr Kundenbeziehungsmanagement auf ganz neue Beine.
  15. Marktbeobachtung und Mitbewerber-Analyse
    … war niemals so leicht wie mit Social Media.
  16. Werden Sie zum Mittler / Broker und nutzen Sie Multiplikatoren
    Social Media bietet die Chance, zum Mittler für Ihre Kunden zu werden: Informationen, Kontakte, usw. Sie kennen die richtigen Multiplikatoren, die im Netz gelesen werden? Nutzen Sie diese, um Ihre Inhalte an Ihre Zielgruppe zu multiplizieren.
  17. Mit Social Media Monitoring zur richtigen Zeit am richtigen Platz sein
    K
    ennen Sie Google Alerts? Sollten sie, denn damit verpassen Sie nichts mehr, was im Internet zu Ihren Keywords publiziert wird. Ein Beispiel aus der Bankenwelt dazu, übertragen auf die sozialen Netzwerke: Die finanzielle Versorgung von Berufsstartern kann der Start in interessante Kundenbeziehungen sein. Wer mit Hilfe von Facebook & Co. den richtigen Zeitpunkt nicht verpasst und mit einer intelligenten Ansprachestrategie punkten kann, hat die Nase vorn.
  18. Recruiting von Bewerbern
    Wer heute vor der Einstellung neuer Mitarbeiter nicht deren soziale Profile im Internet checkt, handelt fahrlässig.
  19. Arbeitgeber-Attraktivität steigern
    Zufriedene und unzufriedene Mitarbeiter schreiben in sozialen Medien über ihren Arbeitgeber. Wissen Sie, was Ihre Mitarbeiter im Internet über Sie schreiben? Sie können nicht „nicht kommunizieren“. Kennen Sie kununu.com? Prüfen Sie selbst, ob Sie als Arbeitgeber dort schon „drin sind?“
  20. Social Media als wichtiger Teil eines komplexen Service-Systems
    Multikanal-Strategie heißt auch Multikanal-Service. Laut der GDI-Studie „Servicekultur im Netzzeitalter“ von Martina Kühne wählt der Kunde den Kommunikations-Kanal zum Unternehmen, der für ihn im jeweiligen Moment jeweils am bequemsten ist. Zitat: „Für den Dienstleister bedeutet dies, dass der Service im Laden, im Callcenter oder im Web nicht mehr isoliert für sich betrachtet werden kann, sondern vielmehr Teil eines komplexen Servicesystems ist, durch welches es die Kunden erfolgreich zu orchestrieren gilt.“
  21. Nutzung sozialer Netzwerke nicht um ihrer selbst willen, sondern als mächtiges Werkzeug zur Erreichung der Unternehmensziele
    Nie war es leichter, Menschen, die mir oder für mein Unternehmen wichtig sind, mit nutzenstiftenden Informationen zu versorgen. Wer aus den vielfältigen Möglichkeiten, die Social Media bietet, die zur Strategie des eigenen Unternehmens passenden Bausteine nutzt und diese taktisch klug einsetzt, wird in Social Media ein mächtiges Werkzeug zur Erreichung der Unternehmensziele finden.
  22. Social Media wird zum Berufszweig
    Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann auch Ihr Unternehmen die Ausbildung zum Social Media Manager anbieten wird.
  23. Social Media Guidelines
    … sind notwendig, ob Sie in sozialen Netzwerken aktiv sind oder nicht. Schauen Sie einmal bei Facebook vorbei und prüfen Sie, was Ihre Mitarbeiter dort veröffentlichen und schreiben. Sind Sie mit allem einverstanden? Mit Social Media Richtlinien schaffen Sie Leitplanken und Orientierung für Ihre Mitarbeiter und für Ihre Kunden.
  24. Traffic auf Ihrer Website
    Nutzen Sie soziale Netzwerke, um auf Ihre Website und spezielle Angebote zu verlinken.
  25. Messbarkeit
    Soziale Netzwerke machen den Traum vieler Controller wahr. Nie war es einfacher, Aktivitäten im Empfehlungsmarketing in sozialen Netzwerken zu controllen.
  26. Analog entscheidet – Digitales Networking hilft
    Laut Peer-Arne Böttchers sehr lesenswertem Beitrag „Analog entscheidet“ in GDI Impuls Nr. 1 2012 ist Beziehungsmanagement im realen Leben der Schlüssel zur Wertschöpfung aus Beziehungen. Geschäfte würden immer noch zwischen Menschen gemacht. Der Nutzen in sozialen Business-Netzwerken liege darin, die Recherche und Verwaltung von Personeninformationen gewaltig (!) zu erleichtern.

Wie ist Ihre Meinung? Welches sind Ihre (Kern-)Argumente zur Nutzung von Social Media in Unternehmen? Diskutieren Sie mit.

Herzlichen Dank an das DIM – Deutsches Institut für Marketing und an die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für die freundliche Genehmigung zur Nutzung der Grafiken aus den zitierten Studien. Weiterer Bildnachweis: Vorm in Beeld / shutterstock.com

 

Über den Autor

Thomas Kiefer Als Ihr Sparringspartner und Berater unterstütze ich Sie in allen Fragen zur Führung und Organisation eines erfolgreichen Unternehmens. Wir setzen den Hebel genau dort an, wo Ihre Wachstumspotenziale liegen, damit Sie mit Siebenmeilenstiefeln das nächste Level erreichen. Mit mir kommen Sie in Bewegung. Sie stärken Ihre Selbstführung, führen zeitgemäß auf Augenhöhe und stellen Ihr Unternehmen, Ihre Führungskräfte und Mitarbeiter zukunftsfähig auf. Der Mensch steht dabei immer im Mittelpunkt. Denn nur in Harmonie und Zutrauen können Menschen über sich hinauswachsen, kommen wirklich in Bewegung und werden ihr volles Potenzial entfalten. Wir passen zusammen, wenn Sie Ihr Unternehmen und vor allem sich selbst weiter voranbringen wollen.

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